Hier finden Sie englische Fachbegriffe verständlich erläutert

Glossar

Betriebsstätte – Begriff aus dem Steuerrecht, der – je nach Regelwerk – den Ort der Geschäftsleitung, eine Zweigniederlassung, eine Geschäftsstelle oder eine Fabrikations- oder Werkstätte bezeichnet, und der unter anderem für die Ermittlung der Steuerpflicht(en) relevant ist.

Ein board meeting ist eine Sitzung aller Geschäftsführer (board of directors), was einer Vorstandssitzung bzw. einer Sitzung des Verwaltungsrat (Schweiz) entspricht.

Mit Board of Directors wird die Gesamtheit aller Geschäftsführer bezeichnet, was bei einer Aktiengesellschaft dem Vorstand entspricht bzw. in der Schweiz dem Verwaltungsrat.

Ein business corporation act ist die amerikanische Version des Aktiengesetzes (DE/AT) bzw. des Oligationenrechts (Schweiz), wobei diese Gesetze in den USA auf Ebene der Staaten gelten. Ein solcher Gesetzestext definiert alle Eckpfeiler einer Firmengründung wie z.B. den Gründungsablauf und die Rechtsverhältnisse. Auch andere Bezeichnungen wie Corporation Code oder Business Corporation Law sind gängig.

Die Bylaws sind der eigentliche Gesellschaftsvertrag der intern alle Abläufe und Zuständigkeiten regelt. Die Bylaws sind ein private document und werden nicht bei der Registrierungsstelle mit eingereicht.

Als C Corporation wird die traditionelle Form einer Kapitalgesellschaft bezeichnet, bei der die Gesellschaft selbst Steuern unterworfen ist, wohingegen bei der so genannten S Corporation die Gewinne auf Ebene der Anteilseigner versteuert werden, wobei die Gesellschaft selbst keine Steuern zahlt (pass-through taxation).

Ein Certificate of Status ist eine Art Unbedenklichkeits- bzw. Existenzbescheinigung, mit der bestätigt wird, dass eine Firma existiert und diese sich auch nicht in Auflösung befindet, und dass alle staatlichen Gebühren bei der Registrierungsstelle bislang bezahlt worden sind.

Als checking account werden in den USA Konten für den täglichen Zahlungsverkehr bezeichnet, also Girokonten bzw. Kontokorrentkonten.

Auflösung einer Gesellschaft, wobei eine selbst herbeigeführte Auflösung als Voluntary Dissolution bezeichnet wird. Eine Gesellschaft kann auch von Amts wegen gelöscht werden, etwa wenn kein Annual Report eingereicht wird, was dann eine Administrative Dissolution wäre.

Da eine Corporation sich in mehreren Staaten ansiedeln kann, wird zwischen domestic und foreign Corporations unterschieden. Als domestic gilt eine Corporation in dem Staat, in dem sie zuerst gegründet wurde. Als foreign in den Staaten, in denen dann später eine Zweigniederlassung registriert wurde.

Employer Identification Number – Steuernummer für Coporations und auch LLCs, die über mehr als einen Inhaber verfügen. 

Fliegende Untertasse

Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 “zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation”. Alle Vertragsstaaten, zu denen auch die USA, Deutschland, Österreich und die Schweiz zählen, haben das mehrstufige Beglaubigungsverfahren dadurch durch ein standardisiertes, einstufiges Verfahren (= Apostille) ersetzt.

Internal Revenue Service – amerikanische Finanzbehörde, die für Steuern auf Bundesebene zuständig ist, nicht jedoch für Steuern auf Ebene der US-Bundesstaaten oder Kommunen.

Als Nachschusspflicht bezeichnet man die Pflicht eines Gesellschafters über den Betrag seiner Stammeinlage hinaus noch einen Nachschuss zu leisten. Der Nachschuss kann beschränkt oder unbeschränkt sein. Die Nachschusspflicht kann per Gesetz, Satzung oder Vertrag festgelegt sein.

Das Operating Agreement ist die Satzung einer LLC und entspricht den Bylaws bei einer Corporation. Die Funktion ist im Wesentlichen bei beiden diesselbe: Es wird damit die interne Organisation der jeweiligen Gesellschaft geregelt.

United States Patent and Trademark Office – Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten. Erteilt gewerbliche Schutzrechte im Hinblick auf Patente und Marken zum Schutz von geistigem Eigentum.